
About this episode
Trotz der zunehmenden russischen Angriffe versuchen viele Menschen in
der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw, ihr Leben fortzusetzen. Gleichzeitig
wächst die Erschöpfung. Vor diesem Hintergrund kündigt der ukrainische
Präsident Wolodymyr Selenskyj die baldige Lieferung weiterer
Patriot-Flugabwehrsysteme an, die den Schutz der Städte verbessern
sollen. Bundeskanzler Friedrich Merz hat bereits angeboten, diese
Systeme direkt aus den USA zu kaufen und der Ukraine zur Verfügung zu
stellen. Wie wahrscheinlich ein wirksamer Schutz für die ukrainische
Hauptstadt durch diese Waffen ist, ordnet Olivia Kortas,
ZEIT-Korrespondentin in Kyjiw, ein.
In einem internen Strategiepapier skizziert die AfD ihre politischen
Ziele für die kommenden Jahre. Verfasst von Beatrix von Storch, zielt
das Papier darauf ab, die Stammwählerschaft vor allem im Osten zu
festigen und neue Wählergruppen zu gewinnen. Die Partei plant, die
politische Polarisierung zu verstärken. Außerdem will die AfD mit
wirtschaftspolitischen Themen punkten und sich als Vertreterin der
sozialen Marktwirtschaft positionieren. Ziel ist es, langfristig
Regierungsverantwortung zu übernehmen. Christian Parth, Politikredakteur
der ZEIT, analysiert das Papier und ordnet ein, wie realistisch die
Pläne der Partei sind.
Und sonst so? Fünf Flohmarkt-Fehler
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Lage in der Ukraine: Höher, schneller, gefährlicher – Russland eskaliert
den Drohnenkrieg
Leben in Kyjiw: Eine Hochzeit, gerade jetzt?
Ukrainekrieg: Selenskyj stellt Deal zu Patriot-Lieferungen in Aussicht
Flugabwehrsystem Patriot: Jeder will diese Waffe haben
Friedrich Merz: Er will nicht nur Außenkanzler sein
Strategiepapier der AfD: Wie die AfD an die Macht kommen will
Beatrix von Storch: AfD-Politikerin sorgt mit Aussagen zu trans
Abgeordneter für Kritik
Polarisierung: Wie tief Deutschland emotional gespalten ist
AfD-Pläne für die Wirtschaft: Die Wirtschaftspolitik der AfD führt in
die Katastrophe
Wahlen 2026: AfD will Regierungsverantwortung in zwei Ländern
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