
About this episode
Nach mehr als 26 Jahren Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten das
Freihandelsabkommen mit dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur
verabschiedet. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will das
Abkommen unterzeichnen und reist dafür nach Paraguay, um auch die
Zustimmung der Mercosur-Staaten einzuholen. Für die Länder Südamerikas
bedeutet das Abkommen einen wirtschaftspolitischen Wendepunkt:
Jahrzehntelang hatten sie ihre Märkte abgeschottet, um die eigene
Industrie zu schützen. In der EU stößt das Abkommen aber auch auf
Kritik. Welche Auswirkungen das Abkommen sonst auf die Weltordnung haben
wird, analysiert ZEIT-Autor Philipp Lichterbeck.
In Frankreich stehen im März landesweite Kommunalwahlen an, 2027 folgt
die nächste Präsidentschaftswahl. Parteichef Jordan Bardella vom
Rassemblement National (RN) könnte Marine Le Pen als Spitzenfigur der
Partei ersetzen. Dieser wurde nach einer Verurteilung wegen Veruntreuung
öffentlicher Gelder das Recht auf eine Kandidatur entzogen. Laut
Umfragen wünschen sich bereits 44 Prozent der Franzosen, dass Jordan
Bardella bei der nächsten Präsidentschaftswahl antritt.
ZEIT-Korrespondent Matthias Krupa ordnet ein, wie wahrscheinlich es ist,
dass Marine Le Pen tatsächlich nicht antreten werden kann.
Und sonst so? „Großer Stutenkerl“ für Friedrich Merz
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Rat der Europäischen Union: EU stimmt für Mercosur-Freihandelsabkommen
EU-Parlament: Ursula von der Leyen muss sich weiterem Misstrauensvotum
stellen
Mercosur-Freihandelsabkommen: Zu spät, zu halbherzig
Mercosur-Abkommen: Platzt der Deal, würde das vor allem Europa schaden
Bauernproteste: Die Angst der Bauern vor Mercosur
Jordan Bardella: Radikal erfolgreich
Marine Le Pen: Marine Le Pens Revanche
Marine Le Pen: Ein Gericht schreibt Geschichte
Marine Le Pen: Prozess gegen Le Pen entscheidet über ihre
Präsidentschaftskandidatur
Prozess gegen Marine Le Pen: Le Pens Kampf gegen ihren politischen Tod
Rassemblement National: Jünger, radikaler und noch beliebter
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