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tagesschau: Die 20 Uhr Nachrichten (Audio) — tagesschau 20:00 Uhr, 17.03.2026. Machine-transcribed; use the interactive transcript above to jump the player to any line.
Hier ist das erste deutsche Fernsehen mit der Tageschau. Heute im Studio Susanne Daubner. Ein schön guten Abend. Ich begrüße Sie zur Tageschau. Tausende Brücken in Deutschland sind Marode und müssen abgerissen oder saniert werden. Viele Straßen sind die reinsten Schlagglochpisten. Einige Schulen völlig heruntergekommen. 500 Milliarden Euro zusätzliche Schulden hat der Bundestag deshalb vor einem Jahr beschlossen. Dieses sogenannte Sondervermögen soll verteilt, über zwölf Jahre, vor allem in Infrastruktur und Klimaschutz investiert werden. Doch nun kommen zwei führende Wirtschaftsworschungsinstitute zu dem Ergebnis. Das bisher ein Großteil des Geldes für das Stopfen von Haushaltslöchern ausgegeben worden sei. Die Regierung weiß das zurück.
Die Berge sollen rollen. Ein Versprechen der Bundesregierung mit 500 Milliarden Euro extra Schulden genannt Sondervermögen für Infrastruktur soll mehr gebaut werden. Doch es gehen nur Schleppen voran, kritisieren Wirtschaftsexperten. Der Vorwurf, das Geld wurde für andere Zwecke ausgegeben. 95 Prozent der aufgenommenen Schulden wurden Zweck entfernt. Das heißt, sie wurden nicht für Investitionen verwendet, sondern sie wurden verwendet, um Haushaltslöcher zu stopfen. Es gab in der Haushaltsplanung einfach Löcher nicht finanzierter Ausgaben und die Löcher hat man jetzt mit diesen Mitteln gestopft. Beispiel Erhaltung der Schienen. Die sollen eigentlich, wie 2024 aus dem regulären Haushalt bezahlt werden, damals mit 7,5 Milliarden Euro. 2025 nach Einführung des Sondervermögens sank der Posten auf Null. Stattdessen kommt das Geld in Höhe von 7,6 Milliarden Euro, nun aus dem Sondervermögen. Damit sei es keine zusätzliche Investition zur Vorwurf. Die Grünen hatten vor einem Jahr mit CDU und SPD das Sondervermögen beschlossen.
Sie würden ja verstehen, dass 2025 nicht viel investiert werden konnte, ihre Kritik aber. Lars Klingel hat jeden Weg gewählt, den erfindeten konnte, um bestehende Investitionen aus dem Haushalt, die bereits geplant waren, beispielsweise für die Deutsche Bahn, eins zu eins ins Sondervermögen zu verschieben, damit kein einzigen Euro zusätzlich auszugehen. Damit hat er schlichtweg den Haushalt schön gerechnet, aber er macht das Land nicht besser. Aus dem Finanzministerium heute nur schriftlich, man weiße Vorwürfe zurück, es handelt sich um zusätzliche Investitionen, zu dem Planen der Bund 2006 und 20 die Investitionen weiterzusteigern. Die Union verteidigt das Schuldenpaket. Entscheint ist, alles was Baureif ist an Straßen und Schiene kann jetzt auch finanziert werden. Und das zum Beispiel war vorher nicht der Fall. Neben dem Bundesrechnungshof und den Wirtschaftsweisen kritisieren weitere Wirtschaftsexperten, dass das Schuldenpaket nicht richtig eingesetzt worden ist. Damit wächst der Druck auf die Regierung dieses Jahr umfangreich
und vor allem wirklich zusätzlich zu investieren. Bis das bei den Menschen spürbar ist, wird das noch lange dauern. Vom Handyvertrag bis zu einer neuen Wohnung, wer eine schlechte Bonitätsbewertung bei der Schufer hat, kann schnell Probleme bekommen. Nun sollen Verbraucherinnen und Verbraucher leichter nachvollziehen können, wie die Berechnungen der Schufer zustande kommen. Von heute an ist es möglich, den neuen Schuferscore, also die Angaben zur Zahlungszuverlässigkeit kostenlos einzusehen. Jeder soll seine eigene Kreditwürdigkeit jetzt auch in der Schufer empfinden. Deutschlands größte Wirtschaftsauskomfteil hat bislang kein gutes Image. Kaum jemand verstand, wie die eigene Kreditwürdigkeit hier gemessen wird. Im Fokus steht jetzt der Schuferscore ein Wert mit großer Bedeutung für unseren Alltag. Die Menschen hat natürlich oft ein ungutes Gefühl im Bezug auf die Schufer und dafür gibt es jetzt gar kein Grund mehr. Damit der Transparenz können Sie sehen, wie hoch ihr persönlicher Skor ist.
Aber vor allem können Sie auch sehen, was auf den Skor wirkt und können Sie auf Fragen, was wäre, wenn ich folgendes tun würde. Wie würde dann mein Skor aussehen? Zwölfkriterien bestimmen, künftig den Skor, der in Punkten angegeben wird. Auszugsweise sind das, das Alter von Kreditkarten und Bankverträgen, Kredite und Birkschaften, Zahlungsstörungen und die Anzahl der Umzüge. Verbraucherschützer und Finanzexperten begrüßen grundsätzlich, dass es mir Transparenz geben soll. Das Erste, was ich mit auf dem Weg gebe, abrufen diesen Schuferscore, dann stellen Sie fest, wie ihr Schuferscore eigentlich ist. Und dann können Sie die einzelnen Punkte anschauen, die Sie auch beeinflussen können. Also die Kreditkarte, ihr Konto, die Frage, wie lange Sie irgendwo wohnen, all das können Sie dann abrufen und können das im Zweifel auch beeinflussen. Früher war der Skor eine Art Black Box. Jetzt soll jeder Verbraucher über einen Onlinezugang sein, wer selbst nachrechnen können. Dafür muss man sich bei der Schuferregistrieren.
Israel hat nach eigenen Angaben in der Nacht einen der einflussreichsten Männer in Iran getötet, Sicherheitschef Larry Johnny. Israel's Premierminister Netanyahu hatte die so wirklich Eliminierung hochrangiger Vertreter des Iranischen Regimes angeordnet. Gabriela Dunkel, was hören Sie aus Iran? Hat das Regime den Tod von Larry Johnny schon bestätigt? Nein, das Iranische Regime hat den Tod von Larry Johnny noch nicht bestätigt, weder nach außen, noch nach innen. Wir hören, es gibt Gerüchte unter der Zivilbevölkerung, das er getötet worden sein sollen, mehr aber auch nicht. Das ist ähnlich wie nach der Tötung von Ali Kaminay, dem obersten politischen und religiösen Führer des Iran. Da hat das Regime fast 24 Stunden gebraucht, um diese Nachricht zu bestätigen. Sollte Larry Johnny getötet worden sein, ist das sicherlich ein heftiger Schlag für den Iranischen Machtapparat. Er war sehr gut vernetzt. Er war lange Teil dieses Machtapparat. Er galt als sehr mächtiger Mann oder der mächtigste Mann unter Ali Kaminay
und auch später unter Mustafa Kaminay. Er hat den Iranischen Sicherheitsapparat koordiniert und er hat die Iranische Strategie geprägt. Da er soll auch verantwortlich gewesen sein für die Schläge gegen Israel, gegen die US-Militärbasen in der Golfregion. Sein Tod dürfte sicher ein großes Loch in das Iranische Machtgefüge reißen. Gabriele Dunkel, danke nach Istanbul. US-Präsident Trump hat Deutschland und andere NATO-Staaten dafür kritisiert, dass sie Washington nicht beim Absichern der Straße von Hormus helfen wollen. Der wichtige Handelsweg wird derzeit von Iran blockiert. Vor Journalisten sprach Trump von einem Fehler der NATO. Auf seinem Kanal Tuf Social hatte er zuvor geschrieben. Sein Land brauche die Unterstützung des Bündnis. Es ist nicht mehr, man habe sie nie gebraucht. Mit Blick auf Cuba erhöht der US-Präsident erneut den Druck. Er sprach wirklich von einer Übernahme und betonte,
er könne alles mit dem Land machen, was er wolle. Vor den Reporters im O will office, drohte Trump. Washington werde schon sehr bald etwas mit Cuba machen. Außenminister Rubio sprach sich bei dem Präsentermin für einen Machtwechsel in dem Inselstaat aus. Abgebrannt und führerlos treibt der havarierte rossische Tanker Arctic-Mitargas im Mittelmeer, seit er vor fast zwei Wochen beschädigt wurde. Moskau wirft der Ukraine vor, das Schiff angegriffen zu haben. Die EU und die USA rechnen es der sogenannten rossischen Schattenflotte zu. Offenbar hat der Tanker Hunderte Tonnen Treibstoff an Bord aus Russland heißt es dazu. Für die Bergung seien die Anreinerstaaten verantwortlich. Knapp 300 Meter ist die Arctic-Mitargas lang, beladen mit Diesel, Schweröl und Gas. Seit zwei Wochen treibt der Tanker im Mittelmeer herum, hier Bilder aus den vergangenen Tagen.
Wir sind abhängig vom Wetter, je nachdem wohin der Wind das Schiff steuert. Am dritten März hatte es mehrere Explosionen an Bord gegeben. Die 30-köpfige Besatzung konnte laut russischen Angaben gerettet werden. Die Arctic-Mitargas steht auf Sanktionslisten der Europäischen Union und der USA. Das Schiff wird der russischen Schattenflotte zugeordnet. Die Risiken sind enorm und wir stehen vor einer Umweltbombe, die in der gesamten Umgebung im Mittelmeerraum schwere Schäden anrichten könnte. Malter hat ein Anmeerungsverbot von weniger als sieben Kilometern verhängt, da das Schiff jeden Moment explodieren könnte. Der Tanker war aus der Nordsee ins Mittelmeer gefahren. Am zweiten März sendete er zum letzten Mal seinen Standort bei Malter. Nun scheint das Schiff Richtung Süden zu treiben. Gestern wurde es Südwestlich der italienischen Insel Ampedusa geordet. Vom russischen Außenministerium heißt es, dass die Küstenländer,
die so genannten Betroffenen starten, für die Lösung der Situation mit dem treibenden Schiff und die Verhinderung einer Ökocotastrophe verantwortlich sind. Sowohl die Maltesischen als auch die italienischen Behörden beobachten die Situation, was genau mit dem Schiff passieren soll, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Ein weiterer Konflikt schweelt seit einigen Wochen zwischen Afghanistan und Pakistan. Beinen pakistanischen Angriff sollen in dem Nachbarland mindestens 400 Menschen getötet und mehr als 250 verletzt worden sein. Dieslamistische Talibanregierung macht das pakistanische Militär für den Angriff verantwortlich. Eine Entzugsklinik für Suchtkranke sei fast völlig zerstört worden. Pakistan bestreitet das Krankenhaus getroffen zu haben. Der Angriff habe militärischen Zielen gegolten. Der europäische Gerichtshof hat die Rechte von Angestellten der katholischen Kirche und ihrer Einrichtungen gestärkt.
Geklagt hatte die Mitarbeiterin einer Schwangerschaftsberatung, die ihren Job verloren, nachdem sie aus der Kirche ausgetreten war. Der OGH entschied heute, dass allein ist kein Kündigungsgrund, denn auch andere Beschäftigte der Einrichtung seien nicht in der katholischen Kirche. Judith Blazer und ihr Sohn, als sie nach der Elternzeit in ihrem Job bei einer katholischen Schwangerschaftsberatung zurückkehrt, erhält sie die Kündigung der Grund. Sie war inzwischen aus der Kirche ausgetreten. Das besondere Kirchgeld, eine Art Zusatz zur Kirchensteuer, war ihr zu viel. Ein Austritt führt nach den Grundsätzen der katholischen Kirche in aller Regel zur Kündigung zu der Anwalt der Einrichtung. Jemand der Austritt, der macht deutlich, mit dem Laden will ich eigentlich nicht zu tun haben, dann stellt sich die Frage, wie er weiter für ihn arbeiten kann. Judith Blazer währt sich gegen die Kündigung, denn in der Beratungsstelle arbeitet auch Kolleginnen, die nicht katholisch sind. Die Beratung war komplett Konfessionsneutral, Religionsneutral.
Es ging darum schwangere und werdende Eltern begleiten, und nicht darum, sie irgendwie katholisch zu missionieren. Laut Gesetz darf die Kirche ihre Mitarbeiter unterschiedlich behandeln, wenn die Mitgliedschaft für den konkreten Job eine wesentliche Anforderung ist. Der EUGH entschied nun, allein wegen des Austritts aus der katholischen Kirche dürfen katholische Einrichtungen nicht kündigen. Dass in der Schwangerschaftsberatung auch nicht katholische Frauen arbeiten, spreche dafür, dass die Mitgliedschaft für diesen Job nicht wesentlich ist. Von den katholischen Grundwerten habe sich Judith Blazer auch nie distanziert. Über ihre Kündigung muss nun das deutsche Bundesarbeitsgericht noch abschließend entscheiden. Die Leitlinien aus Luxemburg gelten für alle kirchlichen Arbeitsverhältnisse, egal ob katholisch oder evangelisch. Der Knackpunkt ist immer, wie entscheidend ist die Mitgliedschaft in der Kirche für den konkreten Job. Das wird immer wieder eine umstrittene Frage bleiben. Die Felsen von E3T in der Normandie an der Atlantiküste
haben schon im 19. Jahrhundert zahlreiche Künstler fasziniert. Das einzige Fischerdorf steht nun im Mittelpunkt einer Ausstellung im Frankfurter Städelmuseum. Dort sind ab dem 19. März etwa 170 gemeldete Zeichnungen und Fotografien zu sehen, darunter auch 24 Werke von Claude Moni. Mythos E3Tar, die charakteristischen Kreidefelsen, faszinieren Künstler seit Generation. Doch einer sticht heraus, Claude Moni. Viele seiner Werke entstehen in dem kleinen Fischerdorf an der normanischen Küste. Die Mahlweise, die er 1883 schon entwickelt hat, ist schon eine impressionistische Mahlweise. Man sieht es an diesem sehr bewegten Duktus. Man sieht es, wie das Meer regelrecht aufgepeitscht ist durch diese kleinen Schwünge, mit denen er die Brandung wirklich in Bewegung bringt. Die Ausstellung Moni ist Küste im Frankfurter Städelmuseum
befasst sich mit der atemberaubenden Naturkulisse rund um E3Tar. Mit Moni, aber auch zahlreichen anderen weltberühmten Künstlern, wie beispielsweise Henri Matis. Auch er ist von der Raun Natur und den einzigartigen Felsformationen fasziniert. Am Ende des Tages hat doch keiner dieser Küste diesen felsen packendere Gestalt verliehen als Moni selbst. Moni hat über 80 Bilder in E3Tar gemalt. Diese Bilder sind heute die Glanzstücke in den großen Museen auf der ganzen Welt, insofern ist es schon richtig, wenn man sagt, das ist Moni's Küste. Wenn Moni hat unser Bild von E3Tar mehr geprägt als jeder andere. 24 seiner E3Tarwerke können ab Donnerstag in Frankfurt am Main bewundert werden und Besucher den Mythos dieses ganz besonderen Orts erleden. Und nun die Wettervorhersage für morgen mitwocht den 18. März.
Von Osten steigt der Luftdruck und damit geht's vorübergehend auch mit Sonnenstunden und Temperatur nach oben. In der Osthefte beginnt die Nacht oft klar, sonst gibt's noch dichter Wolken. Es bleibt aber meist trocken. Später tauchen in Süd-Ostbayern neue Wolken auf, die ein paar Tropfen oder Flocken bringen könnten. Nach Auflösung morgendlicher Nebelfelder erwartet uns am Tag viel Sonnenschein zwischendurch auch mal ein paar Wolken, die sich zum Abend aber wieder auflösen. In der Süd-Osthefte heute Nacht leichter bis mäßiger Frost, sonst zwei bis sieben Grad. Im Süd-östlichen Bergland morgen um oder etwas unter 10 im Rheinland dagegen bis 17 Grad. Donnerstag gibt's im Norden viele Wolken mit ein paar Tropfen, sonst bleibt es weiter sonnig und mild. In den folgenden Tagen wird es dann wieder unbeständiger und auch etwas kühler. In den Tagesthemen heute um 22 Uhr 15, mit Jesse Welmer berichten wir, wie die Menschen in Cuba mit Trump-Strohungen
und der Krise in ihrem Land umgehen. Außerdem eine Recherche darüber, mit welchen Mitteln der Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zu seinem Reichtum kam. Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Abend. Ich wünsche Ihnen einen guten Abend.
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