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Der Theologe, Autor und Unternehmensberater Johannes Czwalina eröffnete 2011 die „Gedenkstätte Riehen“. Sie erinnert ans Schicksal jüdischer Flüchtlinge an der Schweizer Grenze, an ihre Helfer und die Zurückweisungen durch Schweizer Behörden während der Naziherrschaft. Eine von Czwalina angestrebte Zusammenarbeit mit dem Institut für Jüdische Studien der Universität Basel wurde abgelehnt. Czwalina kämpft seit Jahren gegen Hürden verschiedener Art, auch gegen persönliche Anfeindungen. Sein neues Buch heißt „Wenn die Zeit die Wunden nicht heilt“ (Reinhardt-Verlag). Im Gespräch erläutert er die Bedeutung der Aufarbeitung der Vergangenheit für den Frieden. Es geht um persönliche Verantwortung, Antisemitismus und den Zustand unserer Gesellschaft.
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