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Richard David Precht räumt gerade seine Kemenate auf. Dabei fällt ihm das Buch „Der Untergang des Abendlandes“ (1918) von Oswald Spengler in die Hände. Der Titel wird heute häufiger als Redewendung verwendet. Zurecht? Oswald Spengler lehnte die Demokratie ab, sein Denken war rechtsautoritärer. Allerdings scheint seine Gedankenwelt dieser Tage erschreckend populär zu sein. Warum ist das so, fragen sich Markus Lanz und Richard David Precht in dieser Folge. Wiederholt sich die Geschichte, leben wir in Weimarer Verhältnissen? Beide sprechen auch über das Buch „Höhenrausch“, dessen Autor Harald Jähner und beleuchten Parallelen sowie Unterschiede zwischen der Weimarer Epoche und unserer Gegenwart.
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