Wahlsysteme definieren den Ablauf von
Wahlen, und wie daraus ein Wahlergebnis bestimmt wird. Dieses Ergebnis soll die oft sehr unterschiedlichen Vorstellungen der Wählenden möglichst gut repräsentieren. Philipp Staudt hat dazu mathematisch analysiert, wie das
deutsche Wahlsystem gegenüber alternativen Verfahren wie der
Rangaddition und der
Condorcet-Methode abschneidet. Ein besonderes Augenmerk lag im Gespräch mit
Gudrun Thäter auch auf der Frage, wie die
5 Prozent-Klausel unter verschiedenen Voraussetzungen das Ergebnis beeinflusst.
Literatur und Zusatzinformationen
- K.J. Arrow: Social choice and individual values, Volume 12, Yale university press, 2012.
- B. Pareigis: Sind Wahlen undemokratisch, mathe-lmu.de Nr.14, (26-33), 2006.
- D. Black, R.A. Newing, I. McLean, A. McMillan, B.L. Monroe: The theory of committees and elections, Springer, 1958.
- A. Tangian, Mathematical theory of democracy, Springer, 2013.
- G.G. Szpiro: Die verflixte Mathematik der Demokratie, Springer, 2011.