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„Demokratie ist nämlich eben nicht, wie viele Leute denken, das die Mehrheit sagt, wie es läuft.
Also das dann einfach empathielos oder rücksichtlos, nur weil eine rechnerische Mehrheit von 50,001 % da ist, dass dann die Interessen der Anderen 49,999 % auf einmal gar nichts mehr zählen. Das würde man eine Diktatur der Mehrheit und keine Demokratie nennen.
Lange Zeit war da aber einigermaßen ein Gleichgewicht der Kräfte und was wir jetzt sehen, sind halt das Manipulationstechniken, kognitive Verzerrungen, emotionale Ansprache, Verzerrungen durch Algorithmen und und und - in einem Maße stattfinden, die nicht mehr von Ethik oder ähnlichen gleitet sind.“
Mirko bewegt der Zustand der Demokratie und die Art und Wiese wie wir uns eine Meinung bilden und diese Vertreten.
Wir sprechen über Jura als Wissenschaft des Interessensausgleiches, über das Gleichgewicht der Kräfte und die Frage was ist extremistisch.
Befinden wir uns schon im Kampf der Kulturen und welche Rolle spielt dabei Idealismus und Pragmatismus.
In der zweiten Hälfte reflektieren wir:
Wie es zu dem ganzen gekommen ist und was wir jetzt tun können?
Es geht um Wirklichkeitskonstruktion und ein Betriebssystem, für eine demokratische Kommunikation.
Und jetzt viel Spaß beim Zuhören.
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